Vierbeiner sind in Kärnten willkommen.

Natürlich auch auf zahlreichen Campingplätzen, die sich perfekt auf die Bedürfnisse von Hund und Herrl eingestellt haben. Völlig entspannt geht es dann auf Entdeckungsreise in einer abwechslungsreichen Naturlandschaft: In Österreichs sonnigem Süden gibt es wunderbare Ecken, unzählige Wandermöglichkeiten zum Genießen und Auspowern sowie zahlreiche naturbelassene, warme Seen, in denen sich auch Hunde abkühlen dürfen.

Kleinsee in der Region Klopeiner See – Südkärnten

Der Kleinsee ist ein wunderbarer naturbelassener neun Hektar großer See in der Gemeinde St. Kanzian am Klopeiner See. Tiefblaues Wasser umrahmt von einem mächtigen Seerosengürtel - das sind die Besonderheiten dieses Sees. Ideal verbindet sich hier die Möglichkeit des Badens und Wanderns, denn den See umgeben zahlreiche markierte Wanderwege.
www.klopeinersee.at

Bodental

Vom Gasthof Sereinig über das Meerauge zur Märchenwiese

Das Bodental ist ein auf rund 1000 Metern Seehöhe gelegenes Hochtal in den Karawanken. Von Ferlach kommend fährt man Richtung Loiblpass und zweigt dann auf halbem Weg ins Bodental ab. Vom Parkplatz beim Gasthof Sereinig geht es los über einen durchgehend markierten Weg, der zu Beginn über Wiesen und eine kleine Straße führt. Nach rund 3 km kommt mit dem sogenannten Meerauge das erste Zwischenziel. Das Meerauge ist ein in der Eiszeit entstandenes Wasserloch, an dem der Bodenbach entspringt. Das Wasser ist von türkisblauer Farbe und so klar, sodass die Leute früher sagten, man könne am Grund bis zum Meer sehen. Vom neu errichteten Holzsteg aus, der rund um das Meerauge führt und nicht nur gemütlich mit dem Hund umwandert werden kann, sondern sogar mit dem Kinderwagen befahrbar ist, kann dieses Naturjuwel betrachtet werden. Weiter geht es am Gasthof Bodenbauer vorbei. Man muss aber nicht vorbeigehen, denn besonders der g’schmackige Schweinsbraten ist eine Versuchung wert. Nach weiteren drei Kilometern auf dem Wanderweg ist die Märchenwiese erreicht. Hier wurden zahlreiche Szenen für den Film über den Ötzi „Der Ötztalmann und seine Welt“ gedreht.
www.naturerlebnis-bodental.at

Klagenfurter Hütte

Von Feistritz im Rosental geht es mit dem Auto in das Bärental bis zum Parkplatz. Von dort sind es rund vier Kilometer und 400 Höhenmeter hinauf zur Klagenfurter Hütte. Der Wanderweg führt weitestgehend durch den Wald und eröffnet an zahlreichen Punkten ein atemberaubendes Bergpanorama. Wer noch Energie hat, kann auf den südlich der Klagenfurter Hütte gelegenen Kosjak wandern. Das sind dann nochmals rund 400 recht steile Höhenmeter, die aber höchstens das Herrchen ins Schwitzen bringen. Ein atemberaubendes Bergpanorama mit einem Ausblick weit über Klagenfurt hinaus ist der Lohn.
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Wasserwanderweg bei Liebenfels

Dieser Wasserwanderweg entpuppt sich als besonders aufregend und spannend, ein Wanderweg für die Sinne. Er führt Hund und Herrchen zum Teil über alte Mühlsteige entlang des Harterbaches von Glantschach nach Hart und ganz nahe an das kühle Nass. Entlang des sehr naturbelassenen Bachlaufes kann die frühere Betriebsamkeit der Mühlen heute höchstens noch erahnt werden. Dafür informieren Schautafeln über die Natur und die Besonderheiten dieses Lebensraumes. Insgesamt ist der Wanderweg 7,5 Kilometer lang. Für die Wanderung hin und zurück sollte man rund vier Stunden einplanen. Es gibt aber auch Möglichkeiten den Weg in unterschiedlichen Etappen zu gehen: Glantschach - Sörg: 2 km, Glantschach - Wasserfall: 2,4 km, Glantschach - Hart: 3,7 km, Hart - Gradenegg: 3,5 km oder Gradenegg - Glantschach: 2,5 km.

Naturparadies Schütt

Ein gewaltiger Felssturz am Dobratsch vor 650 Jahren hat eine in ihrer Ursprünglichkeit einmalige Landschaft entstehen lassen: Die Schütt. Das südlich des Dobratsch gelegene rund 24 Quadratkilometer große Gebiet hat eine einzigartige Pflanzen- und Tierwelt. Eine einfache Wanderung durch die Schütt führt vom Parkplatz beim Feuerwehrhaus Oberschütt rund 100 Meter über eine Straße in südwestliche Richtung. Diese geht in einen breiten Schotterweg über, der leichte Steigungen und Senkungen aufweist. Auf dem Weg lassen sich immer wieder schöne Einblicke in den ursprünglichen Flusslauf der Gail und das Bergsturzgebiet der Schütt erhaschen. Auch an einer alten Wehranlage aus dem Jahre 1903 kommt man vorbei. Ab der Wehranlage sind es noch 15 Minuten bis zum Ziel der Wanderung, der Almwirtschaft Schütt, einer gemütlichen Buschenschenke, bei der Hundebesitzer und Hund eine Rast einlegen können.

Alte Bleiberger Straße

Ein schöner, großteils ebener Waldweg führt von Mittewald ob Villach ausgehend durch den Kadutschengraben bis zum Weißenbach, der ab dort entlang des Weges rinnt. Es ist empfehlenswert, dem Weg auch danach noch zu folgen, da es landschaftlich sehr einladend ist. Vor allem die Vierbeiner haben die Möglichkeit, sich im kühlen Nass zu erfrischen. Ein einfacher Weg, der nur bei kleineren Passagen etwas Trittsicherheit erfordert.

Dobratsch

Ein Wanderparadies ist der Dobratsch. Die Mautstraße führt einen bis auf die Rosstratte in 1660 Metern Seehöhe. Das Bergpanorama, vor allem die schroffen Gipfel der Karawanken und Karnischen Alpen, die sich hier südlich auftun, beeindrucken jeden Besucher. Und je weiter es hinaufgeht in Richtung Gipfel, umso gewaltiger präsentiert sich das Gebirge. Rund 500 Höhenmeter sind zu überwinden. Es empfiehlt sich, Wasser für den Hund und sich selbst mitzunehmen, denn am Weg gibt es keine Quellen. Der Weg ist gut ausgebaut, steigt aber gleich zu Beginn steil an. Da heißt es, ein bisschen hauszuhalten mit den Kräften.
www.naturparkdobratsch.at/de/

Egelsee/Kreuzstein

Der Egelsee ist ein wunderbarer Moorsee auf einer Hügelkette zwischen Millstätter See und dem unteren Drautal. Die Landschaft ist größtenteils Schutzgebiet aber von vielen Wanderwegen durchzogen. Erreichbar ist der abgeschiedene See von Molzbichl oder Rothenthurn aus. Anders als der Name vermuten lässt, gibt es hier aber keine Blutegel, sondern der Name kommt von Eck – in Kärnten wird einiges etwas weicher ausgesprochen und so wurde daraus Egelsee.
www.millstaettersee.com 

Kaninger Mühlenwanderweg

Mitten in den Nockbergen, nördlich von Radenthein, liegt Kaning. Hier klapperten seinerzeit mehr als zwanzig Mühlen, um das Korn der oft einige Kilometer entfernten Bergbauern zu mahlen und damit die Versorgung der abgelegenen Höfe zu sichern. Heute sind es noch sechs, die zum Teil voll funktionsfähig sind. Am Eingang des Mühlenweges steht das Türkhaus. Es ist ein Heimatmuseum, das Einblicke in alte bäuerliche Arbeits- und Lebensweisen gewährt und weitere wechselnde Ausstellungen beherbergt. Der Rundweg liegt in 950 Metern Seehöhe, ist rund drei Kilometer lang und hat rund 200 Höhenmeter.
www.millstaettersee.com

Expi in Gotschuchen

Mitten im Rosental,  in der Gemeinde St. Margareten, befindet sich das Expi. Dieses Museum richtet sich besonders an Kinder, ist aber für alle Physikinteressierten überaus lehrreich und spannend. In Form interaktiver Exponate wird auf ca. 400 m² wettersicherer Ausstellungsfläche viel Interessantes, Wissenswertes, Überraschendes und Lehrreiches aus verschiedenen Bereichen der Naturwissenschaften präsentiert. Sehen Sie zu, wie vor Ihren Augen ein zwei Meter hoher Wirbelsturm entsteht, lassen Sie Blitze zwischen zwei Kugeln springen oder versuchen Sie, ein Hologramm anzugreifen. Sogar ein Unsichtbarkeits-Umhang kann ausprobiert werden! Geöffnet ist das Museum von Mai bis Mitte Juni an den Wochenenden und Feiertagen und dann bis Mitte September täglich von 10 bis 18 Uhr. Die Initiatoren des Expi sind auch Betreiber des Campingplatz Roz und haben ein Herz für Kinder und Hunde.
www.expi.at

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